Fragen? Fehler gefunden?
Oder gibt es Ergänzungen?
Eine E-Mail genügt.
Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Weddendorf, Kuckhermann:

Zufallsfunde im GenWiki: Weddendorf, Kuckhermann

Der Telgter Damm um 1950

Herman Heinrich Aufderhaar

Zufallsfund aus Algemeen Politie-Blad van het Koningrijk der Nederlanden 1861 (Seite 906: “Verdächtige Ausländer)

Auf Veranlassung des Hofpolizeikommissars zu Rotterdam ist
 
AUFDERHAAR, Herman Heinrich
nach Angabe 51 Jahre alt
Bauernknecht
geboren und wohnhaft zu Ladbergen (Preußen)
1,76 el groß (entspricht Meter)
Gesicht: rund,Farbe: gewöhnlich
Haare, Augenbrauen und Backenbart: blond
Augen: blau,Stirn: rund
Nase: groß und rot
Mund: groß,Kinn: rund
am 17. Oktober nach Emmerich ausgewiesen worden, weil er weder Ausweispapiere noch Geld, noch Mittel zum Auskommen hatte.”
 
Möglicherweise ist diese Person identisch mit Herm Hendrik AUF DER HAAR * vor 1820 in Ladbergen aus dem Ortsfamilienbuch Ohne (siehe Spurensuche “Ladbergen”, Seite 47).

Sterbebuch der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Tecklenburg

17. Juli 1778 Joh. Heinr. Vennemann aus Ladbergen 21 Jahr alt an der Wassersucht

28. April 1795 Anna Christina Krummes aus Ladbergen Söhnl. 1 Jahr alt an den Termienen

04. August 1802 Joh. Fried. Werner und Johanna Caroline Sophia Kortmann Töchterl. Sophia Amalia gest. d. 2. Aug. an den Termienen 9 Tage alt, die Eltern sind aus Ladbergen.

08. Mai 1861 Christine Elisabeth Bögel gebor. Ferlemann 29 Jahr 8 Monate alt (* 22. Aug. 1831 zu Ladbergen), gestorben an Schwindsucht – Begräbnis den 11. May.

20. Januar 1869 Ann Christine Elsabein Praatz geb. Peters (* 27.6.1806 zu Ladbergen) 62 Jahr 7 Monate alt, gestorben an Brustfieber – Begräbnis den 23. Januar, nachdem vom Kreiswundarzt bescheinigt worden, daß der Tod erfolgt sei.

Ladbergen

Fundstücke

Das 3. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment

Das 3. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment wurde im Herbst 1813 in Ostfriesland und den ehemaligen Grafschaften Lingen und Tecklenburg aufgestellt. 1815 gehörte es in der entscheidenden Phase der Befreiungskriege zu der preußischen Armee, die von Marschall Blücher kommandiert wurde. Unter den Wehrmännern dieses Regiments findet man mehrere Namen aus dem Kirchspiel Ladbergen. Einige erlagen den Strapazen oder fielen Krankheiten zum Opfer. Nur einer starb auf dem Schlachtfeld im Kampf gegen die Franzosen, am 16. Juni 1815 bei Ligny, also zwei Tage vor der Entscheidungsschlacht bei Waterloo. Hermann Wilhelm Hildebrand wurde am 14. August 1789 als Sohn eines Arbeiters geboren. Die Gedenktafel in Ladbergen ist ihm gewidmet. Nach amtlicher Mitteilung war Hildebrand das 35. Opfer des 3. Regiments. Weil Ladbergen im Übergangsbereich zum 4. Regiment lag, kam es zu einer fehlerhaften Angabe auf der Tafel. Da es sich aber um das einzige erhaltene Exemplar im Tecklenburger Land landet, darf man dieses Versehen entschuldigen. 

Näheres über das 3. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment kann man im Buch von Dr. Dirk Ziesing nachlesen.

Deserteure im Jahr 1851

Gefunden im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster (Seite 76 ff.)

Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen:

1477: Johann von Münster, Knappe, und seine Frau Nesa verkaufen für 100 Gulden eine jährliche Rente von 6 Gulden aus ihrem Eigengut Heremann Storckes Haus im Kirchspiel Ladbergen bei der Almes Brüggen, welches z.Zt. Hermann Storck bebaut. Bestellsignatur: Stift Leeden - Urkunden, Nr. 0

1724: Kolonat Stockdieck, Kirchspiel Ladbergen, Enthält u.a.: Vergabe des Kolonats an den Soldaten Wirwille. Bestellsignatur: Stift Leeden - Akten, Nr. 101

1586: A 190,2 Grafschaft Tecklenburg - Freibriefe: Freilassung des Johann Quelers, Sohn des Hermann Quelers und seiner Frau Maria, geboren im Kirchspiel Ladbergen.

1708: A 190,2 Grafschaft Tecklenburg - Freibriefe: Freilassung des Christian Hülsemeyer, Sohn des Jacob Stineker und seiner Ehefrau Anne (Enneken) Hülsemeyer auf Hülsemeyers Kotten im Kirchspiel Ladbergen.

1805: Die Erbauung der Umflutbrücke zu Ladbergen und deshalb von einigen Untertanen über den Holzschlag aus ihren Hofesholzungen geführten Beschwerden. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 13 Nr. 14

1806: Vererbpachtung einiger Grundstücke von Rickermanns Kolonat, Bauerschaft Oberbeck, Kirchspiel Ladbergen, an seinen Sohn Adolf Rickermann. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 193

1794: Das Schortemeyers-Kolonat zu Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 211

1727: Veräusserung einiger Grundstücke von dem Kolonen Brackmann, Ksp. Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 22

1802: Die von den Eheleuten Storks anzulegende Neubauerei im Kirchspiel Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 233

1803: Die von den Eheleuten Storks anzulegende Neubauerei im Kirchspiel Ladbergen; Widerstand der Interessenten der Kötter und Wester Mark. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 26 Nr. 40

1804: Der Schuldenzustand der Brinkmeyers Stätte zu Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 25

1792: Erteilung des Schuldkonsenses auf Budden-Stätte Nr. 6, Bsch. Wester, Ksp. Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 35

1806: Der Verkauf einiger Grundstücke von der zum Hause Mark eigenbehörigen Eschmannsstätte, Westerbauerschaft, Ksp. Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 58

1793: Schuldenzustand der Honroths-Stätte Nr. 7, Kirchspiel Ladbergen. Bestellsignatur: Kriegs- und Domänenkammer Münster, Nr. 21 Nr. 96

1681: Friedrich von Bentheim, an Rat wegen Forderung an Henderich Stapel zu LadbergenSignatur: A 11 Bd. 4 Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster (Dep.) - Handschriften: 390 Bd. 9: Korrespondenzen.

1743: Liquidation der Anna Maria Wilhelmina Cötting geb. von Rump mit v. Schmitz bzw. Honcamp. Enthält: Forderungen an Felix Anton v. Meyherr zu Ladbergen wegen der Nageischen Lehngüter zu Meppen (1741-1743); Bestellsignatur: Familie von der Horst (z. T. Dep.) - Akten, Nr. 446